Datum: 10. – 15.05.2026
Zielgruppe: Studierende der Sozialen Arbeit, htw saar
– 15.05.2026

Unteilbarkeit und Unantastbarkeit der Menschenrechte: Wir lassen Intoleranz, Hass und Menschenfeindlichkeit in Europa nicht zu. Oder?
![[Translate to EN-US:] [Translate to EN-US:]](/fileadmin/_processed_/1/d/csm_StehlikovaJana_6HPNeu_ccdf59e3f5.jpeg)
Europäische Akademie Otzenhausen
European integration, Current socio-political challenges,
Students and graduates,
Unteilbarkeit und Unantastbarkeit der Menschenrechte
Zum bereits fünften Mal begrüßte die EAO eine Gruppe von Studierenden der Sozialen Arbeit der htw saar zu einem Seminar. Vom 10. bis 15. Mai setzten sich die Teilnehmenden mit den Themen soziale (Un-)Gleichheit, Menschenrechte, Demokratie, Hass und Hassrede auseinander. Das Seminar kombinierte interaktive Übungen und Gruppenarbeiten mit Fachvorträgen, Diskussionen, einem Betzavta-Workshop und Exkursionen nach Straßburg.
In den ersten Seminartagen erwarben die Studierenden Kenntnisse über die weltweite Verteilung von Ressourcen, Einkommen und Energie sowie über die Grundlagen der Demokratie in Europa und die Konzepte des Menschenrechtsschutzes auf staatlicher und internationaler Ebene. Am Dienstag fand ein Betzavta-Workshop mit den Schwerpunkten Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte sowie Gleichheit und Gerechtigkeit statt.
Ein besonderes Highlight war der Exkursionstag nach Straßburg. Die Gruppe besuchte den Europarat, diskutierte mit einer Vertreterin der ECRI (European Commission against Racism and Intolerance) und erhielt Einblicke in die Arbeitsweise europäischer Menschenrechtsinstitutionen. Am Nachmittag führte ein Rundgang durch das europäische Viertel zum Europäischen Parlament.
Ab Donnerstag lag der Fokus auf der praktischen Umsetzung von Menschenrechten im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit. In Gruppen wurden Projekte vorgestellt, kritisch diskutiert und mit der eigenen beruflichen Praxis in Beziehung gesetzt.
Einen eindrucksvollen Abschluss bildete der Besuch des historischen Erinnerungspfads „Höckerlinie Otzenhausen“, der Teil des ehemaligen Westwalls ist. Dort diskutierte die Gruppe gemeinsam mit Raimund Dahmen, einem der Mitarbeiter des Höckerlinie-Projekts, über Formen von Hass und Ausgrenzung – damals wie heute. Inspiriert von der Kunst vor Ort erarbeiteten die Teilnehmenden am letzten Seminartag eigene Botschaften für Demokratie und Freiheit sowie gegen Hass und Hetze.
Die Seminarwoche wurde von den Teilnehmenden als besonders praxisnah bewertet.





