Did I say that out loud?

Every Friday, Nicola Speer and Timo Stockhorst come to you live with a new episode of their podcast, true to the motto "Discussion and language are the basis for democratic coexistence". The episodes usually have a playing time of about 30 minutes. For them, the starting point of each episode is the starting point of any form of civic education: the discussion and reflection on (political) topics that one does not need to have dealt with in advance. Every week, the two colleagues bring a current topic to the table, which is not communicated to the other in advance. This way, different perspectives on the most diverse topics are spontaneously opened up in a mutual exchange, which is entirely in the interest of the creators. After all, they want to make it clear that dealing with others and expressing one's own opinions are fundamental for our democratic coexistence. Since the setting is spontaneous, the podcast does not follow a rigid agenda and is not cut or otherwise changed afterwards, the name of the podcast is its program. At the end of each episode there is one part, in which - despite all the seriousness and professionalism required - fun and spontaneity are in the foreground.

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Was macht man nach solch einer Podcast-Folge? Im Idealfall: andere Meinungen zu dem Thema einholen. Keine Kommentare unter irgendwelchen Beiträgen, sondern echte, fundierte Meinungen von Menschen, die sich ausgiebig und intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Kann doch nicht sein, dass sich jemand die Mühe macht und eine Meinung zu einem Thema schreibt, diese auch noch wissenschaftlich funidert und Ulf* in 10 Sekunden einen unnötigen Kommentar darunter klatscht, der im schlimmsten Fall noch beleidigend, rassistisch oder voller Hass ist.
Oder wäre das ein Angriff auf die Meinungsfreiheit? Achso und wir sind jetzt 30! Juhu

Schule, Hausaufgaben, lernen . Aber wie ist das mit Corona? Das ifo Institut sagt: Nicht so gut. Die Corona-Krise, folgern die Forscher, dürfte "die ohnehin schon hohe Bildungsungleichheit in Deutschland weiter verschärft haben". Die Kluft zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Kindern ist dabei enorm. Wie kommen wir da wieder raus? Wann ist das Blame-Game durchgespielt? Tragen wir nicht alle einen Teil zur Verbesserung bei?

Warum blicken wir zurück? Unser Jahresrückblick und unsere losen Enden. Vielen Dank an alle, die bis hier zugehört haben. 2021 wird gut! Hab ich das laut gesagt?!

Es ist Weihnachten und das ist unsere erste Weihnachtsfolge. Wir wünschen frohe Weihnachten, es gibt Plätzchen für alle und lasst uns doch kurz über Werte sprechen. Worüber reden wir, wenn wir über Werte reden?

I'm out of control! Der große Lösungspodcast hat wieder zugeschlagen! Oder werden wir langsam zum einflussreichsten Politik-Podcast Europas? Die schlechten Nachrichten: Jede:r vierte Jugendliche zwischen 18 und 25 ist mediensüchtig. Die guten Nachrichten: Die EU-Kommission hat diese Woche einen neuen Gesetzesentwurf vorgelegt. Der "Digital Services Act" kann als neues Grundgesetz für Onlinedienste gesehen werden und nimmt Algorithmen ins Visier. Und die EU-Institutionen haben sich auf ein umfangreiches Transparenzregister geeinigt. Das bringt hoffentlich Licht in die Black-Box des Rats der EU!

Für diesen Trick braucht ihr: experimentierfreude für neues, einen langsamen Timo und eine eigene Meinung. Und dann kommt wieder ein bisschen konstruktiver Schwung in den ganzen demokratischen Mut.

The Social Dilemma handelt von Tristan Harris, Justin Rosenstein und Roger McNamee. Den Silicon-Valley-Aussteiger:innen. Einst waren sie hochrangige Manager:innen bei Google oder Twitter, sie erfanden den Like-Button oder entwickelten Facebooks werbefinanziertes Geschäftsmodell. Dann begannen sie, ihre Arbeit zu hinterfragen. Heute warnen sie eindringlich vor dem angeblichen Monster, das sie erschaffen haben.

Black Friday Sonderangebot! Nur diese Woche: drei Gesprächspartner:innen zum Preis von zwei! Es gibt viele Traditionen und Bräuche, die von den USA zu uns rüberschwappen. Der Black Friday ist ein solcher Brauch. Wir sind uns zwar nicht sicher, wo der Ursprung liegt, aber wir haben eine menge Anderes dazu zu sagen..!

Das Wort stammt aus dem französischen pot pourri und kann auch als Eintopf oder "vertaulter Topf" übersetzt werden. In der letzten Woche ist so wahnsinnig viel passiert, dass man das Gefühl hat, dass einem die Themen ausgegangen sind. Der klassische Netflix-Effekt. Interessant, dass Netflix daher aktuell überlegt, lineares Fernsehen anzubieten...
Wir bieten euch zwar kein lineares Fernsehen, sondern ein Potpourri an Themen, Gedanken und Sichtweisen an. Und am Ende schließt sich sogar der Kreis! Besser als Fernsehn!
#KristinaLunz

Ulrike Guérot: "Etwas ist ja noch nicht deshalb vernünftig, weil es eine Mehrheit sagt". Die Politikwissenschaftlerin vertritt in "Hangar 7" die Meinung, dass die aktuelle Corona-Politik eine Politik der Angst ist, die die Gesellschaft zunehmend spaltet und sich zunehmd in eine "single-issue Gesellschaft" verwandelt.
Und da ist Christian Drosten. Er spricht in seiner Schillerrede von dem pandemischen Imperativ und sagt: "Schiller würde Maske tragen".

+++LIVE+++
Es ist Freitag und die US-Wahl dominiert. Auch bei uns! Deshalb wünschen wir Beiden viel Erfolg!

Sorgearbeiten wie Kinderbetreuung und -erziehung sind eine wichtige Grundlage für alle anderen Wirtschaftsleistungen. Das hat Corona mehr als deutlich gemacht. Eltern, Mütter sind systemrelevant. Aber Mütter haben keine Lobby, um politisch auf ihre Belange aufmerksam zu machen. Die Krise offenbart wie unter einem Brennglas, was schon vorher in der Gesellschaft schieflief. Frauen übernehmen einen größeren Anteil der Sorgearbeit. Ihr Risiko arm zu sein, ist höher. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, muss die Politik Anreize schaffen – beispielsweise für mehr Elternmonate für Väter. Gleiche Löhne für vergleichbare Arbeit. Eine bessere Bezahlung der Bereiche, in denen vor allem Frauen arbeiten.

Ab jetzt herrscht hier eine neue Hackordnung!
Das arme Würstchen muss seinen Namen nicht mehr mit seinen Veggie-Geschwistern teilen. Oder doch nicht? Ist es nicht eigentlich Wurst, über was die da im EU-Parlament diese Woche diskutiert haben? Schließlich geht es um den Schutz der Verbraucher:innen. Oder was hat die Fleisch-Lobby damit zu tun? Viele Fragen, viele Antworten.
Dann erstmal n leckeres Stück Vlfeisch.
Guten!

Es gibt so viel Wichtiges und Verschiedenes über Demokratie zu berichten. Wir machen auf Grundlage euer Rückmeldungen mit solidem "demokratischem Halbwissen" heute weiter. Von Pierre Bourdieu über Colin Crouch, John Rawls und Michael Walzer rüber zum Ursprung des Liberalismus. Vorbei an der Moderne, dem Neoliberalismus, der Postdemokratie und letztendlich zurück zum Thema Lobby, Transparenz, Demokratie durch das Los und dann kam da noch die Wiedervereinigung.

Was ist eigentlich der Kern von Demokratie? Wahlen? Parteien? Transparenz? Müssen wir losen statt wählen? Bin ich eigentlich "demokratisch"?
Wie stehts mit dieser Definition?
"Demokratie macht Arbeit. Während Familienunternehmen und Armeen mit Befehlen geführt werrden können, erfordert die Demokratie Verhandlungen, Kompromisse und Konzessionen. Rückschläge sind unvermeidlich, Siege stets bruchstückhaft. Gesetzesinitiativen des Präsidenten können vom Kongress oder von Gerichten blockiert werden. Jeder Politiker ist von solchen Einschränkungen frustriert, doch wenn er Demokrat ist, weiß er, dass er sie akzeptieren muss. Und er vermag das ständige Sperrfeuer der Kritik auszuhalten. Aber für Außenseiter, insbesondere solche mit demagogischer Neigung, sind die Frustration der demokratischen Politik häufig unannehmbar. Sie empfinden das System aus Kontrolle und Gewaltenteilung als Zwangsjacke" Steven Levitsky u. Daniel Ziblatt 2019, Wie Demokratien sterben.

"Das tritt nach meiner Kenntnis ... ist das sofort, unverzüglich." Diese Aussage von SED-Mitglied Günter Schabowski in der historischen Pressekonferenz vom 9. November 1989 war der Auslöser für den Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs
„Es wächst zusammen, was zusammen gehört“ – Willy Brandt - „Gehört zusammen, was gewachsen ist?“ – Annette Simon. Wir unterhalten uns in dieser Folge, ihr ahnt es bereits, über die Deutsche Wiedervereinigung. Diese beiden Zitate stellen dabei zwei unterschiedliche Perspektiven dar, die zum nachdenken über die Deutsche Einheit anregen sollen.

Ursula von der Leyen, EU-Kommissionpräsidentin, hat in ihrer ersten Rede zur Lage der Union (#SOTEU) einen Rumdumschlag gemacht. Jedes Wort war genaustens überlegt, gestochen scharfe Formulierungen und doch blieb an den entscheidenen Stellen die Schärfe aus und wurden zu vage Aussagen gemacht; so zumindest die Einschätzung von Timo. Was denkt Nicola darüber?
Und dann ist da noch Moria..

Die Zeit rennt. Haben wir nicht alle das Gefühl? Wir sprechen vo gleichwertigen Lebensverhältnissen und landen beim Thema Bildung und Arbeitsmarkt. Was passiert gerade mit den jungen Menschen? Corona, keine Schule, keinen Abschluss? Keine Perspektive? Wie gehts es der Jungend hier und in Europa? Hören wir genügend hin? Sind wir vorbereitet?

Millennial Job Interview: I work best in the morning at 10:45.
Unsere Arbeitswelt ist in einem ständigen Wandel. Von Work-Life-Balance zu Work-Life-Blending über Work-Life-Separating ist alles dabei. Christian Scholz sagt in seinem Buch "Generation Z", dass die Werte und Einstellungen zur Arbeit eine Frage der Generation ist. Stimmt das? Bin ich ein Boomer oder doch eher Z? vielleicht auch Y?

Bodybuilder, Bundeskanzler oder doch lieber Türsteher? Vielleicht auch Grundschullehrerin? Oder einfach Studienleiter:in?
Definieren wir uns über unsere Arbeit oder definiert unsere Arbeit uns?

6 Monate Corona. Die Urlaubszeit ist vorbei, der Sommer hat sich rasant verabschiedet und irgendwie fühlen wir uns einfach nur müde. Viel wird im öffentlichen Diskurs über Wut, Ignoranz und Egoismus diskutiert. Aber was ist mit den weniger lauten Gefühlen? Was ist mit der Müdigkeit, der Ängstlichkeit oder der Traurigkeit? Diese Folge ist gefühlsecht!

Im Allgemeinen lässt sich Rassismus als eine Diskriminierungsform beschreiben und gilt als Ausdruck gesellschaftlich manifestierter Machtverhältnisse, die auf kolonialen Herrschaftsverhältnissen beruhen. Menschen mit Rassismuserfahrungen wird der Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen u.a. aufgrund von Stereotypisierung und Ausgrenzung erschwert. Das hat mitunter Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Chancen, auf Zukunftsperspektiven und auf das individuelle Zugehörigkeitsempfinden sowie die Identitätsentwicklung. Aber: Was geht mich das alles an?

Margarete Stokowski: "Wer Personen für rassistische oder antisemitische Äußerungen zu kritisieren wagt, wird als Teil eines militanten Mobs gebrandmarkt: Der Streit über Lisa Eckhart zeigt die Mechanismen der Cancel-Culture-Verunglimpfungen".

Antifeminismus ist keine Seltenheit in Deutschland. Nach innen gibt es kaum Unterschiede zwischen den extremen "Frauenhassern" und den "Männerrechtler". Letztere schaffen es jedoch zunehmend in weite Teile der Gesellschaft vorzudringen.
Damit wären wir wieder beim Thema von letzter Woche: Probleme ernst nehmen? Gegenrede? Ignorieren?

Quatsch, Spaß, Humbug, Nonsens, Alberei, #oldiesbutgoldies... erste Assoziationen zum Titel unserer neuen Folge.
Es ist wieder da! Das Jugendwort 2020! Dieses Mal nicht von irgendwem ausgewählt, sondern tatsächlich von ihnen, den Jugendlichen. Kein Wunder, dass da etwas komisches raus kommt, oder? Die Worte der Jugend: neue, alte Ausdrücke, überraschende beleidigende... ab wann ist es denn beleidigend?! Wen beleidigt es wann und warum... dieses Mal waren Timo und ich ganz schön sprachreflektierend und -kritisierend unterwegs. Nächstes Mal ein Köftespieß, ohne reden, mit frischem Ayran aus der All-You-Can-Drink-Maschine. #wyld

Kennt ihr das: Ihr seid gerade dabei eine Sprachnachricht zu verfassen und nach 2 Minuten merkt ihr, dass ihr gar nicht aufgenommen habt und jetzt müsst ihr von vorne anfangen? Fühlt sich ein wenig so an, als würde man die andere Person betrügen, oder? Besonders, wenn die Sprachnachricht mit einem Lachen begonnen hat und man auch das noch mal faken muss. Zum Glück sind Nicola und ich Digital Natives und kennen uns gut aus...! Sorry auch für das kleine Tonproblem. Bald haben wirs!

Auf sozialen Medien kann man unkontrolliert rumalbern?
Social Media sind ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Sind sie eine Bedrohung für die demokratische Substanz unserer Gesellschaft? Oder fördern sie das kreative Potenzial unserer Gesellschaft und setzen somit neue Impulse für die Demokratie?

Die #Frauenquote soll die Gleichstellung von Frauen und Männern in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sicherstellen. Sie ist Gegenstand von hitzigen Diskussionen. Argumente dafür oder dagegen lassen sich aus fast allen Disziplinen ableiten. Nicola und Timo sind sich einig: veraltete Strukturen müssen aufgebrochen werden. Aber, braucht es dafür eine #Quote?

Es ist Freitag. Die Woche war anstrengend. Die Politik spielt verrückt. Die Gesellschaft spielt verrückt - und dann ist auch noch Corona. Ein Gespräch hilft beim Runterkommen - zuhören erst recht. Dann ist endlich Wochenende!
Probleme lassen sich nur lösen, wenn man über sie spricht, sagt Heinrich von Kleist. Genau das tun Nicola und Timo. Live und Spontan denken laut über die unterschiedlichsten Themen nach.