Seit 2005 ist die EAO Träger der Initiative „Mut zur Nachhaltigkeit“, die gemeinsam mit der Stiftung Forum für Verantwortung und der ASKO EUROPA-STIFTUNG die Zivilgesellschaft mit einem langfristigen Bildungsprojekt über die Chancen einer Nachhaltigen Entwicklung aufklärt. Damit sind heute schon alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch durch interne Schulungen – seit Jahren mit der Thematik vertraut und setzen diese gemeinsam in zahlreichen Bildungsveranstaltungen um. Das Engagement der Europäischen Akademie Otzenhausen in der Bildungsinitiative und ihr Bildungsschwerpunkt Nachhaltige Entwicklung führten konsequenterweise dazu, sich mit dem eigenen Umweltmanagement und der eigenen Umweltleistung auseinanderzusetzen.
Die Zertifizierung nach dem Eco-Management Audit Scheme (EMAS) der Europäischen Union wurde deshalb in die Wege geleitet und zügig vorangetrieben. Am 14. September 2013 war es dann soweit: Anke Rehlinger, Ministerin für Umwelt- und Verbraucherschutz des Saarlandes, überreichte vor geladenen Gästen das Zertifikat.

Dem vorausgegangen war ein mehrmonatiger Prozess der kritischen Bestandsaufnahme, der Zielfestlegung und des dynamischen Beginns eines umweltfreundlichen Wandlungsprozesses mit zahlreichen kleineren und größeren Veränderungsschritten in der Akademie.

Mit der Überreichung des EMAS-Zertifikates wurde die Europäische Akademie auch gleichzeitig Teilnehmerin am Umweltpakt Saar.

    Die EAO hat ihre Umweltpolitik in Form von Umweltleitlinien durch die Geschäftsführung festgelegt:

    1. Die EAO verpflichtet sich zur Einhaltung aller gesetzlichen Regelungen, die auf sie zutreffen, und zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung.
    2. Die von uns entwickelten Bildungsinhalte schaffen auch systemisches Bewusstsein, das von Multiplikatoren verbreitet wird.
    3. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind das Fundament für unsere erfolgreiche Arbeit. Ihr Engagement und ihre Kompetenz wollen wir noch stärker für die Verbesserung unserer Umweltleistung nutzen.
    4. Die Akademie hat das Thema Nachhaltigkeit als ein Kernthema in der eigenen Satzung definiert. Wir verbreiten gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern die Ideen einer nachhaltigen Entwicklung in der Öffentlichkeit und transportieren die Thematik nach Europa und international.
    5. Wir binden unsere Lieferanten und Kunden in unseren EMAS-Prozess ein.
    6. Wir richten unser Beschaffungswesen verstärkt nach nachhaltigen Gesichtspunkten aus. Dies betrifft Energie genauso wie Lebensmittel und Bürobedarf sowie Betriebs- und Reinigungsmittel.
    7. Den Ressourcenverbrauch gestalten wir effizient und transparent. Hierüber führen wir auch einen kontinuierlichen und zielgerichteten Dialog mit unseren Kunden.