Nachhaltigkeit: Wie wollen wir leben?, 25.02. - 04.03.2017

Vom 25. Februar bis zum 04. März 2017 haben knapp 60 junge Erwachsene aus Deutschland, Finnland, Italien und Rumänien zum Thema nachhaltiger Konsum gearbeitet, Informationen gesammelt und Lösungswege diskutiert.

Die Teilnehmenden haben u.a. ihren eigenen Konsum kritisch reflektiert und Informationen zu den Produktionsbedingungen und -stationen verschiedener Produkte wie Kakao, T-Shirts und Handys recherchiert. Während eines Workshops mit Jean-Philippe Baum vom Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland e.V. (NES) erarbeiteten die Teilnehmenden beispielsweise Akteure, die Einfluss auf den Produktionsprozess nehmen können. Auf Grundlage dieses angeeigneten Wissens diskutierte die Teilnehmenden in Straßburg mit Vertretern des Europäischen Parlaments und des Europarats das Thema Nachhaltigkeit.

Die Gruppe wurde zudem praktisch tätig. Während eines Upcylcling-Worshkops bedruckten die Teilnehmenden Jutebeutel mit Motiven aus alten Plastiktaschen.

Deutsch-kanadische Winterakademie in Montréal, 21.2. - 01.3.2017, Montreal, Canada

17 Studierende der Saarbrücker Romanistik sind im Rahmen einer Kooperation mit der Université de Montréal (Laurence McFalls) und der Europäischen Akademie Otzenhausen (Hans Beitz, Ressortleiter "Internationale Europastudien und Miglied der Akademieleitung) unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Christoph Vatter nach Montréal gereist.

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European Winter School 2017: Europe at the crossroads, 28.01. - 01.02.2017

Zum zweiten Mal war die Europäische Akademie Otzenhausen Partner der 3-wöchigen Winterschule des DAAD-Zentrums für Deutschland und Europastudien Bielefeld | St. Petersburg (ZDES). Im Rahmen ihres Deutschlandaufenthaltes machte die Studierendengruppe der Staatlichen Universität St. Petersburg vom 28.0.-01.02.2017 Station in Otzenhausen.

Die Veranstaltung war Teil der engen Zusammenarbeit der Akademie mit dem ZDES, die seit mehreren Jahren deutsche und russische Studierende nach Otzenhausen sowie deutsche Studierende nach St. Petersburg führt.

„Europe at the crossroads“ – unter diesem Titel bot sich den Teilnehmenden ein inhaltlich und methodisch abwechslungsreiches Programm. Ein Themenschwerpunkt war Erinnerungskultur in Deutschland und Russland. Dieser Programmpunkt bestand aus einer Einführung mit Workshop und einer Exkursion zum ehemaligen SS-Sonderlager Hinzert.

Darüber hinaus standen aktuelle europapolitische Fragen im Fokus der Veranstaltung. So befassten sich die Teilnehmenden mit den Folgen des britischen Brexit-Votums und schlüpften in einer Simulation der Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU in die Rollen der unterschiedlichen Akteure. Dadurch bekamen sie einen intensiven Einblick und ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Positionen und Optionen in diesem Prozess. Ein weiteres wichtiges Thema bildete die Flüchtlingspolitik der EU. Dabei konnten die Teilnehmenden unter anderem im Rahmen eines Worldcafés ihre Ideen und Überlegungen dazu einbringen und diskutieren.

Ein weiteres wichtiger Bestandteil des Aufenthalts waren die Exkursionen. Neben dem Besuch der Gedenkstätte in Hinzert führten diese die Studierenden nach Luxemburg zum Europäischen Gerichtshof, wo sie im Rahmen des Besuchsprogramms in den Genuss einer sehr interessanten Führung kamen und mit 2 Richterinnen aus Lettland diskutieren konnten. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Saarländischen Landtages in Saarbrücken, wo den Teilnehmenden Abgeordnete unterschiedlicher Fraktionen Rede und Antwort zu ihrer Arbeit und aktuellen politischen Entwicklungen standen. Daneben konnten die Studierenden in ihrer Freizeit die Städte Luxemburg und Saarbrücken auf eigene Faust erkunden.

Für Veranstalter und Teilnehmende war das Programm in Otzenhausen ein schöner Erfolg. Wir freuen uns schon darauf, die Zusammenarbeit auch im nächsten Jahr fortzusetzen.

EU-Kolloquium, 27.01.2017, Rathaus Saarbrücken

>> Presseartikel, Forum Magazin 03.02.2017, Armin Neidhardt


Im Rahmen der deutsch-französischen Woche diskutierten am 26. Januar 2017 im Saarbrücker Rathausfestsaal drei Wissenschaftler unter der Moderation von Prof. Henri Vogt (University of Turku) aktuelle europapolitische Entwicklungen und Herausforderungen. Im Zentrum des Austauschs zwischen der Politikwissenschaftlerin Julie Hamann, dem Wirtschaftswissenschaftler Pawe? Tokarski und dem Juristen Sebastian Zeitzmann stand die Reflexion und kritische Analyse des Europakonzeptes à la carte, demzufolge das Paradigma einer differenzierten und flexiblen Integration der Mitgliedstaaten auf geo-graphischer, politischer und wirtschaftlicher Ebene die Lösung für die europäische Krise sein könnte. Entgegen dieser Vision sprachen sich die drei Experten geschlossen für ein offenes, aber geeintes und einheitliches Europa auf der Grundlage gemeinsamer Werte aus, dessen Kernelemente – Frieden und Demokratie – als grundlegende Bestandteile der europapolitischen Erfolgsgeschichte gepflegt und gegen nationalstaatliches und rückwärtsgewandtes Denken zu verteidigen seien. Neben zahlreichen weiteren zur Sprache gebrachten Faktoren müsse hierzu vor allem der deutsch-französische Motor als Zentrum der Integration und der zwischenstaatlichen Verständigung einen neuen Antrieb erhalten. Nur auf der Grundlage gemeinsamer Entscheidungen und viel persönlichem, zivilgesellschaftlichen Engagement könne ein Weg aus der Krise gefunden werden.

Version française

Dans le cadre de la semaine franco-allemande, une discussion sur les développements et défis de la politique européenne actuelle a eu lieu entre trois experts le 26 janvier 2017 à la Rathausfestsaal de la Mairie de Saarbrücken. Le débat était animé par le Prof. Henri Vogt de l’University of Turku.
La réflexion et l’analyse critique du concept d’une Europe à la carte, par conséquent du paradigme d’une intégration différenciée et flexible des Etats membres au niveau géographique, politique et économique comme solution possible à la crise européenne étaient au cœur des discussions entre la politologue Julie Hamann, l’économiste Pawel Tokarski et le juriste Sebastian Zeitzmann.
Les trois experts ont rejeté à l’unanimité cette vision et se sont prononcés pour une Europe ouverte, mais unie et unifiée sur la base de valeurs communes dont les éléments centraux – la paix et la démocratie – devraient être cultivés en tant qu’éléments fondamentaux de la réussite de la politique européenne. Il faut également les défendre contre les modes de pensée nationaliste et passéiste. 
Outre les nombreux autres facteurs dont il a été question, il faudrait ici avant tout donner une impulsion nouvelle au moteur franco-allemand comme centre de l’intégration et de l’entente entre les peuples. Une voie conduisant hors de la crise ne pourra être trouvée que sur la base de décisions communes et d’un fort engagement personnel de la société civile. 

 

 

Teil haben, Teil sein: Wir gestalten Europas Zukunft, 22.01. – 27.01.2017

Während des Seminars „Teil haben, Teil sein: Wir gestalten Europas Zukunft“ beschäftigte sich die deutsch-französische Gruppe mit dem Thema Integration. Durch die verschiedenen Workshops hatten sie die Möglichkeit, ihre Meinung mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen.

Sie besprachen, was der Begriff „Integration“ für jeden bedeutet. Die Themen Integration sowie politische und gesellschaftliche Partizipation mit dem Fokus auf den Bereich Migration wurden erörtern. Eine verstärkte Sensibilisierung für die besonderen Bedingungen von MigrantInnen wurde gefördert. Es ging vor allem um die Frage, wie die Integration von Menschen aus anderen Kulturen in Europa verbessert werden kann. Die Teilnehmenden diskutierten verschiedene Vorschläge, wie im Alltag der Integrationsprozess verbessern werden kann.

Durch eine Exkursion nach Trier und dem dortigen Gespräch mit einem Akteur der Flüchtlingshilfe konnten die Teilnehmenden einen Eindruck über konkrete Aktionen bekommen.

Kontakt:
Europäische Akademie Otzenhausen gGmbH
Anja Lück
Europahausstraße 35
66620 Nonnweiler
Tel.: 0049 6873 662-444
Fax: 0049 6873 662-350
eMail: lueck(at)eao-otzenhausen.de